Vereinigtes Königreich der Nordmark
RegistrierungKalenderMitgliederlisteTeammitgliederSucheHäufig gestellte FragenZur Startseite
Vereinigtes Königreich der Nordmark » GENERELLT | Allgemeines » TORG | Marktplatz » Idrett og kultur » [Zeitschrift] Tradisjon og Kultur » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen [Zeitschrift] Tradisjon og Kultur
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

[Zeitschrift] Tradisjon og Kultur Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Zeitschrift "Tradisjon og Kultur" (Tradition und Kultur) hat es sich zum Ziel gesetzt, die althergebrachte nordmärkische Kultur – oder was die Autoren dafür halten – zu verbreiten und von Modernismen weitestgehend zu befreien. Daher versucht sie ihre Leser in dieser Kultur zu unterweisen, damit diese sie in ihrer Lebenspraxis umsetzen können. Die Inhalte der Zeitung sind dabei bunt gemischt, von Volksfesten über traditionelle Sportarten, Kochrezepte und Handwerkstechniken bis hin zu Sagen, Geschichte und Landeskunde ist alles dabei, was die Redaktion für geeignet hält.

Die Zeitschrift erscheint dabei vierteljährig und ist für den Preis von 100 Kronen pro Ausgabe ausschließlich per Abonement zu beziehen.

Unter den unterschiedlichen Beiträgen finden sich auch die Folgenden:


*so*Gerne kann hier jeder, der Lust und Ideen hat, auch Beiträge verfassen*so*
21.11.2015 21:47 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
[Beitragsserie] Zur Altnordischen Namenkunde Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zur Altnordischen Namenkunde


Auch in unsrer heutigen Zeit gilt es als ein freudiges Ereignis, wenn ein Kind geboren wird. Und auch in unserer heutigen Zeit bekommt ein Neugeborenes sobald wie möglich seinen Namen. Doch während in unserer Zeit der Name des Kindes von den Eltern nach freiem Belieben und ohne jeglichen Sinn auch unter Beimischung fremdländischer Elemente vergeben wird, war die Vergabe des Namens in urnordischer Zeit an feste Regeln verknüpft.

Zur Beherrschung dieser Regeln mss man die traditionelle Struktur unserer Namen begreifen: Sie bestehen in aller Regel aus zwei Bestandteilen, so setzt sích etwa der klassische Männername Ulfbjörn aus den Bestandteilen (w)ulf und bjørn zusammen, welchen beiden eine Bedeutung innewohnt; sie verweisen auf den Wolf und den Bären, deren Stärke auf den Namenstragenden Knaben übertreten sollte. Auch weitere Namen verweisen auf Tiere, in aller Regel auf mächtige und starke Tiere; so etwa der Bestandteil Arn-, wie man ihn in Namen wie Arnulf, Arnfrid und anderen findet, auf den mächtigen Adler. Auch die Götterwelt ist mit den Asen oder mit dem höchsten der Götter, Vorgot selbst vertreten. Aufgrund der Bedeutung dieser Wesen befinden diese sich in aller Regel im Erstteil des Namens.

Weiterhin sind auch Waffen vertreten, wovon etwa Helm, Ger (Speer) oder Eck(e) (Schwert) im Namen zeugen. Auch hier sollte die Kraft dieser Elemente auf die Träger über gehen.

Doch nicht nur die Bedeutung spielte eine Rolle. Auch wurden Namensbestandteile oft von einer Generation auf die nächste vererbt. Die Tochter von Guntfrid und Runhild etwa wurde Guntrun oder Gunthild genannt, der Sohn Sohn etwa Runfrid. So konnte man auch ohne das Hinzufügen überflüssiger Nachnamen die Abstammung einer Person in einem gewissen Grade vorher sagen; reichte dies nicht so behalf man sich mit dem Hinzufügen des Namens des Vaters, so wie dies noch bis in die Zeit Augusts des großen geschah, auch wenn damals (der Name des Herrschers selbst verrät es) die traditionelle Vornamenwahl schon längst aus der Mode gekommen war.

Ich selbst bin als Hebamme auf den Fyleyjar tätig gewesen und habe in dieser Funktion auch Eltern bei der Vornamenwahl beraten können. Einige exemplarische Beispiele werde ich dabei in den folgenden Ausgaben von Tradisjon og Kultur erzählen, damit auch Sie eine Anregung für die Benennung ihres Nachwuchses haben.

Sigrun Þorrleiffsdottr


Zur Altnordischen Namenkunde – Berichte einer Hebamme (Teil 2)


Nachdem ich in der letzten Ausgabe Allgemeines über die echten nordmärkischen Namen geschrieben habe, möchte ich nun dies an einigen Praktischen Beispielen verdeutlichen, ide aus der Zeit stammen, als ich als Hebamme auf den Fyleyjar tätig war.

Als ersten Bericht dieser Reihe habe ich mir eine Geburt auf Trølleburg ausgesucht. Sie geschah am späten Nachmittag, es war eine Hausgeburt, neben mir war noch ein Arzt zugegen. Die Eltern waren ein junges Paar, hatten jedoch beide von ihren Eltern klassische Namen bekommen: Rungard und Fridmark. Das Kind war ein Junge und zu meinem Gück hatten die Eltern sich bisher nur auf einen Mädchennamen einigen können. Daher musste sich nun spontan ein Jungenname überlegt werden. Nach einigen Vorschlägen, die nur bei einem Elternteil Zuspruch finden konnten, erklärte ich den Eltern das System der altnordischen Namensvergabe. Den Eltern gefiel die Idee, ihre Namen im Namen des Kindes vereinigen zu können. Von den acht möglichen Kombinationen (Runfrid, Runmark, Gardfrid, Gardmark, Fridrun, Fridgard, Markrun und Markgard) schieden die letzten vier aus, da es Mädchennamen waren. Gardfrid wäre wegen der Gleichheit der Schlusslaute zu vermeiden, Gardmark wegen der Gleichheit der Selbstlaute. Unter den beiden verbliebenen Namen entschieden sich die Eltern für Runfrid, auch da ihnen die Bedeutung (Geheimnis+Friede) zusagte. Die Eltern bekamen später noch eine Tochter, die sie – zu meiner Freude – Fridgard nannten.

Freilich sind solche Bildungen nur möglich, wenn die Eltern bereits einen klassischen Namen tragen. Ist dies bereits nicht mehr der Fall, so kann auf die Namen anderer Vorfahren zurückgegriffen werden. Ist auch da kein passender Name vorhanden, gibt es andere Möglichkeiten, für die ich in der folgenden Ausgabe von Tradisjon og Kultur ein Beispiel aus meiner Berufserfahrung geben werde.

Sigrun Þorrleiffsdottr


Zur Altnordischen Namenkunde – Berichte einer Hebamme (Teil 3)


Seit ich in den letzten Ausgaben meine Reihe zur altnordischen Namenskunde begonnen habe, habe ich eine Reihe von begeisterten Zuschriften erhalten, darunter auch einen einer jungen Leserin aus der Skånemark, welchen ich hier zitieren möchte.

Liebe Fru Þorrleiffsdottr!

Mit großer Begeisterung habe ich deine Artikel zur altnordischen Namenkunde in der Tradisjon og Kultur, einer Zeitschrift, welche ich regelmäßig bei Besuchen bei meinem Vater, einem treuen Abonnenten eurer Zeitschrift, lese, gelesen. Dabei kam mir jedoch eine Frage auf: Deine Beispiele für Namen stammen alle aus der Zeit, als unser Land noch uneingeschränkt dem Vorgotismus anhing und ferner durch und durch kriegerisch war, was sich auch in der Bedeutung der Namen niederschlägt. Dies ist jedoch heute nicht mehr so, wir sind ein überwiegend christliches und durch und durch friedliches Land. Hast du auch Beispiele für alte, klassische Namen, die dies wiederspiegeln und somit immer noch zeitgemäß sind? Ich frage dies, weil ich in wenigen Monaten mein erstes Kind erwarte und auf der Suche nach einem passenden Namen bin.

Mit freundlichen Grüßen
Greta Snøberg


Liebe Greta (ich hoffe es stört dich nicht, wenn ich dich beim Vornamen nenne),

zunächst einmal freut es mich, dass es auch junge Menschen gibt, die unsere Zeitschrift lesen. Außerdem bin ich erfreut über dein Lob für meine Artikel. Zu deiner Frage: Du bist nicht die einzige Person, die sich diese Frage stellt, in meiner Zeit als Hebamme hatte ich einmal eine ähnliche Erfahrung:

Es war kurz nach Ostern und die Mutter des Kindes kurz vor ihrer Niederkunft. Sie entstmmte aus einer alten, aber christlichen Familie und als ich sie – ich beriet sie schon während der gesamten Schwangerschaft – nach einem Namen für das Kind fragte, meinte sie, sie wisse noch keinen, wünschte aber einen, der beides, die Frömmigkeit und die Tradition ihrer Familie niederschlage. Weder sie, noch ihr Mann trugen einen altnordischen Namen; eine Benennung des Kindes nach der klassischen Methode, die ich zuletzt vorgestellt habe, schied daher aus. Ich hatte mich allerdings schon einige Zeit mit unserer Namenkunde beschäftigt und kannte daher die Vielfalt unserer Namen. Bereits seit der ältesten Zeit sind Namenswurzeln bekannt, welche sich durchaus mit christlichen Idealen vereinbar sind und die ich der werdenden Mutter vorschlug: So verweist etwa die Wurzel "frid" auf einen Friedenswunsch, "vin" auf Freudschaft, die Wurzel "l(e)if" auf das Leben. Auch die Wurzel "run", welche "göttliches Geheimnis" bedeutet und nach der auch unsere alte Schrift, die Runen benannt sind, kann christlich verwendet werden, da auch dort das "Gehemnis des Glaubens" bekannt ist. Seltener findet man die "gift"-Wurzel, die schon in alter Zeit die selbe Bedeutung hatte, wie man sie noch heute im Albernischen findet und die "bot"-Wurzel, die mit ihrer Bedeutung "Bote, Helfer" klar zum Verweis auf Engel dient.

Durch und durch christlich ist die in früher missionierten Ländern zuerst aufgetretene, aber auch in der Nordmark verbreitete Wurzel "got/gut", welche auf den christlichen Gott verweist.

Aus diesen zahlreichen Wurzeln nehme man nun, wie bereits beschrieben, zwei, hänge sie aneinander und erhalte einen schönen, aber auch modernen Namen. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Sigrun Þorrleiffsdottr



Zur Altnordischen Namenkunde – Berichte einer Hebamme (Teil 4)


Unter den Zuschriften, die ich dankenswerterweise erhalten habe, befad sich auch diejenige eines Herren aus Forvalde, welcher mich fragte, welches der erste Buchstabe meines Nachnamens sei. Es handelt sich hierbi nicht, wie z.T. fälschlich angenommen um ein P, sondern um einen Buchstaben, der in unserem Alphabet in der Regel nicht verwendet wird; im Eldländischen hingegen kommt er vor und entspricht einem "th"-Laut (ähnlich dem Albernischen). Warum ich ihn dennoch verwende, ohne Vorfahren aus Eldeyja zu haben? In uralten Zeiten, da unsere Sprache noch mit dem Runen-Alphabet geschrieben wurde, war dieser Buchstabe auch bei uns heimisch. Daher verwende ich ihn als ein Zeichen meiner Verbundenheit mit der Geschichte der alten Nordmark. Leider ist es nach derzeitigem Recht nicht möglich, diese orthographische Richtlinie auch in meinen amtlichen Dokumenten einzbringen.

Außerdem gab es noch eine weitere ähnliche Anfrage einer Leserin aus Tiboria. Diese hatte festgestellt, dass es teils für die selben Namen verschiedene Schreibweisen gab und fragte mich, welche davon die richtige sei.

Zunächst einmal ist dieser Befund korrekt, und es ist kein neues Phänomen, im Gegenteil. So wie bis heute die Sprache unseres Landes inihre unzähligen Dialekte zerfällt und jeder dennoch auf seine eigene Art und Weise spricht, so war es noch bis vor wenigen Jahrzehnten üblich, auch zu schreiben, wie es in der Region aus der man stammte üblich war und wie es einem am Besten gefiel. Da sich in den Namen die traditionellen Rechtschreibideen am längsten erhalten (so wie sich auch hier alte Wörter besonders lange zeigen) ist es bis heute so, dass es zu den Namen nicht die korrekte Schreibung gibt, sondern es vielmehr eine große Vielzahl an unterschiedlichen Schreibformen gibt.
Sigrun Þorrleiffsdottr
21.11.2015 22:10 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
[Diskussion] Über die Sportarten der Alten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wider die neuartigen "Sportarten" unserer Jugend


Der allgemeine Verfall unseres Landes im Laufe der Zeiten zeigt sich auch besonders in unserer Jugend, welche in zunehmendem Maße verweichlicht. Ein hervorragendes Beispiel für diese allgemein bekannte Tatsache bilden die Sportarten, mit denen unsere Jugend ihre Kräfte misst. So stellt heute das importierte Fußballspiel eine der beliebtesten Sportarten unserer Jugend dar, wo dem Kräftemessen, welches seine Vollkommenheit nur in der ungezügelten Freiheit der Methoden erlangen kann, durch strengste Regeln Einhalt geboten wird. Unsere Ahnen hätten einen Sport verachtet, indem ein gezielter Faustschlag eine sofortige Disqualifikation bedeutet hätte! Und wer meint, dass diese Sportart der rohen Gewalt den Vorrang vor geschicktem Agieren gegeben hätte, der hat sich noch nie richtig geprügelt! Nichts verlangt mehr Taktieren als der offene Zweikampf, in welchem dem Gegner tatsächlich alle Möglichkeiten offen stehen! Nur hier stärkt sich das taktische Gefühl für mögliche Angriffe des Gegners, nur hier zeigt sich ware Manneskraft, die nicht nur in der Stärke, sondern auch in dem Geschick des Kampfes zeigt!

Darum möchte ich alle lesenden Väter auffordern, ihre Söhne von ihren neuartigen Fußballvereinen abzumelden und stattdessen sie dazu zu ermuntern, sich wie echte Männer zu prügeln!

Vilhelm Hansen


Eine Ausgabe später findet sich ein anderer Artikel zu diesem Thema:

Über die Sportarten der Ahnen


In der letzten Ausgabe von Tradisjon og Kultur befand sich ein kurzer Artikel von Vilhelm Hansen, welcher mit dem Titel "Wider die neuartigen 'Sportarten' unserer Jugend versehen war. In diesem stellte mein geschätzter Kollege richtig fest, dass die Sportarten der Ahnen zu Unrecht von unserer heutigen Jugend als zu kopflos abgelehnt werden. Leider wählte er ein Beispiel, welches ich für verfehlt halte, nämlich die – nach Ansicht meines Vorredners – "regellose" Prügellei.

Ich möchte an dieser Stelle auf zwei Dinge hinweisen, die das von Vilhelm Hansen aufgezeichnete Bild revidieren sollen:

1. Der Zweikampf der Ahnen war ein Sport, welcher ohne jegliche Regeln ablief. Diese Aussage ist aus zwei Gründen falsch: Zum einen war der Zweikampf nicht nur ein Sport, er wurde nur selten zum reinen Vergnügen durchgeführt, häufiger zur Entscheidungsfindung etwa bei Gericht, wo man in seinem Ergebnis ein Gottesurteil sah, oder bei der Lösung unklarer Machtverhältnisse. Daraus erklärt sich, dass zweitens dieser Kampf sehr wohl nach festen Regeln abzulaufen hatte; denn der Zweikampf war ein religiöses Ritual und nichts wird in der Geschichte der Menschheit so früh und so genau reglementiert wie religiöse Rituale. Anders ist auch die von meinem Vorredner so gelobte taktische Vielfalt dieser Disziplin nicht zu erklären.

2. Der Zweikampf war der einzige oder zumindest der wichtigste Sport der Ahnen. Selbst wenn man den Zweikampf als Sport ansieht, so war er gewiss nicht der einzige Sport. Die Alte kannten eine Vielzahl von Wettkämpfen, die ganz unterschiedliche Fähigkeiten erforderten, welche ein Mann alle zu erbringen hatte. So finden sich in den alten Sagen Berichte von Gewichthebe- und -wurftdisziplinen, von Wettkämpfen zu Pferde und auf dem Boot. Der Mann der alten Nordmark musste ein hervorragender Sportler sein, der in ganz unterschiedlichen Disziplinen Höchstleistungen erbrachte, nicht wie in der heutigen Zeit, wo kaum ein Jugendlicher zwei oder gar drei Sportarten fröhnt. Die Legenden unserer Heimat listen ganze Kataloge von Disziplinen auf, in welchen die Jugend sich übte; jede nach ihren Regeln.

Daher sollte der Leser nicht nur, wie Vilhelm Hansen es formulierte, seine Söhne zum sich Prügeln ermuntern, sondern ihnen die Vielfalt der sportlichen Dsziplinen nahebringen; dies hilft ihnen nicht nur, an Stärke zu gewinnen, sondern sich in einer Vielzahl an Situationen zurecht zu finden.

Thore Nystad



Wiederum eine Ausgabe später findet sich ein weiterer Artikel

Über Sportarten, Heimat und Kultur


In den letzten Ausgaben haben Vilhelm Hansen und Thore Nystad über die nordmärkischen Sportarten, ihre Regeln und ihre Bedeutung für Erziehung darlegt. Doch beide haben meines Erachtens einen entscheidenden Fehler gemacht: Sie schrieben von den Sportarten unserer Ahnen, als habe es sich dabei nordmärkische "Erfindungen" gehandelt! Sowohl der von Herrn Hansen geschätzte Ringkampf als auch die vielen Sportarten, die Herr Nystad nannte, sind nicht ursprünglich nordmärkisch! Sie sind vielmehr Sportarten, wie sie alle Menschen können und in allen Kulturen bekannt sind! Es gibt keine "nordmärkischen" Sportarten, es gibt keine Sportarten, die überhaupt irgendeinem Land zuzuordnen sind! Und dies ist auch kein Problem! Sie vermitteln grundsätzliche, menschliche, natürliche Ideale, Ideale wie Teamgeist und Zusammenhalt, Durchhaltevermögen und Willenskraft! Und diese Ideale können mit jeder einzelnen Sportart vermittelt werden, auch sogar mit Sportarten, die in unserer Heimat zwar nicht erfunden wurden, aber dennoch ein nicht mehr wegzudenkender Teil unserer Kultur sind, wie etwa der Fußball! Dies zu bedenken, möchte ich die Herren bitten.

Per Norström



*so*Ist es eigentlich besser, wenn ich die Beiträge jeweils als eigenen Forumspost schreibe, alle zusammen in einen Beitrag führe, oder ist das egal?*so*
29.11.2015 20:31 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Vermischtes Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Handwerkermarkt in Morla

Anlässlich der Adventsfeierlichkeiten trafen sich Freunde des historischen Handwerks am 29. November in Morla (Tarland), um beim historischen Handwerkermarkt ihre Produkte zu verkaufen und ihre Techiken vorzuführen. So tummelten sich auf dem großen und mit viel Liebe dekorierten (!) Gelände im Stadtzentrum Buden von Keramik-Herstellern und Kerzenziehern neben denen von Imkern und Rentierfellhändlen. Außerdem brannte auch ein echtes Schmiedefeuer, an dem ein Fachkundiger die Kunst mittelalterlicher Schmiede vorführte. Bei dem Schmied handelte es sich zur freudigen Überraschung aller um Olof Birkendal, der durch seine Medienauftritte bekannt ist, und extra für dieses Fest aus Groothaven angereist war!

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt: Nach historischen Rezepten zubereitet gab es leckeren Stockfisch mit Fladenbrot, ausgezeichnete Eintöpfe, dazu Bier und Met, alles zubereitet aus original nordmärkischen Produkten, wie mir die freundlichen Verkäufer nachdrücklich versicherten. Gegen Abend lieden Musikgruppen aus unterschiedlichen Teilen unseres wundervollen Landes mit zahlreichen traditionellen Volksliedern zum Tanzen ein.

Auch das Wetter spielte mit. Obgleich an diesem Tage die Temperaturen erwartungsgemäß deutlich unter Null lagen, war es doch ein sonniger Tag. Wie bestellt lag jedoch auch etwas Schnee vom Vortage auf den Gassen, die dadurch in ein wunderbar zauberhaftes Weiß gehüllt waren, ganz, wie es sich für einen Adventsmarkt gehört.

Alles in Allem war es ein überaus gelungener Tag, an dessen Ende alle beschlossen, sich im nächsten Jahr wieder in Morla zu treffen, wofür ich alle an mittelalterlicher Handwerkskunst Interessierten herzlichst einladen möchte.

Annika Vattland
05.12.2015 18:45 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Kleinanzeigen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Biete:

Rentierherde aufgrund Erbschaft zum Verkauf. 20 gesunde Tiere: 15 weibl., 5 männl.; darunter 6 Jungtiere. Abzuholen in Thirsk (Høyen).
Chffre: 1032


Biete:

Für ihre vorgotischen Feierlichkeiten bietet ausgebildeter Pyrotechniker Überwachung von Brandopfer an.
Chffre: 1044


Suche:

Ehefrau für Sohn gesucht. Er ist 25, aus gutem, konservativem, christl. Hause, gesichertes Einkommen, Fremdsprachen-Kenntnisse, akadem. Abschluss.
Chffre: 1017


Suche:

Grundstück im Grünen in der Nähe von Elfenheimen.
Chffre: 1026
13.12.2015 14:22 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Rezensionen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Rezension zu: Christoff Frejtaler: Die Sagen der Alten

Du hast Kinder oder Enkelkinder und fragst Dich, was Du ihnen vorlesen sollst? Sind Dir die Bücher, die den Kinderbuchmarkt überfluten, zu modern, zu wertebefreit, zu wenig traditionell? Nun, dann sollst Du wissen, dass auch für traditionsbewusste Kindererziehung bisweilen gute Bücher erscheinen.

So auch kürzlich, als in unserem Verlag eine Übersetzung des Werks "Die Sagen der Alten" von Christoff Frejtaler erschien. Diese erzählt in kindgerechter Sprache, allerdings ohne aus falsch verstandener Schonungssucht jegliche Grausamkeit auszusparen, die Sagen unserer Ahnen nach. Das Werk ist dabei mit zahlreichen liebevollen Illustrationen versehen. Schade nur, dass es kein Schriftsteller unseres Landes war, der dieses Werk geschrieben hat, da allerdings die behandelten Sagen auch in jenen Landen bekannt waren, die heute unser Land bilden, stellen sie nichts desto trotz auch unsere Geschichte dar. Insgesamt ist dieses Buch gut geeignet, um Kindern im Alter ab etwa 6 Jahren die Gedankenwelt unserer Alten näherzubringen. Es kostet 250 Kronen und ist in gut sortierten Buchläden zu finden.
Amalie Møller


Rezension zu: Frederik Ölander: Die Anrede im Wattenbersk

Im Allgemeinen wird angenommen, dass im klassischen Wattenbersk, wie auch in den übrigen nordmärkischen Dialekten und Sprachen, die Anrede „Du“ gegenüber bürgerlichen, die Anrede „Sie“ hingegen gegenüber Adeligen zu gebrauchen ist. Diese einfache Grundregel hat jedoch ihre Tücken: Was ist mit Personen, die ihren Adelstitel abgelegt haben? Warum und Wann werden dennoch Adelige geduzt, etwa, um sie vom König zu unterscheiden? Ist die klassische Regel zur Verwendung des richtigen Anredepronomens noch gültig?

Frederik Ölander hat in seiner herausragenden Dissertation zu diesem Thema, die jetzt im Druck erschienen ist, eine große Menge Datenmaterial, sowohl aus verschiedenen Zeitungen (darunter auch der „Tradisjon og Kultur“), aber auch aus dem mündlichen Sprachgebrauch untersucht. Dabei geht er zunächst auf die Schwierigkeit ein, das Wattenbersk von den übrigen Dialekten zu unterscheiden. Dann stellt er seine eigenen Untersuchungen vor, die ein sehr komplexes Bild von der Situation im gegenwärtigen Wattenbersk zeichnen.
Dr. phil. Jonas af Gersteland
02.01.2016 13:14 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Über den Föderalismus und unsere Kultur Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Über den Föderalismus und unsere Kultur


Schreckliches zieht in unseren Landen umher! Unser traditionelles, starkes Reich wird nicht nur von einer fremden Königin regiert, die keinerlei Ahnung von unserer Kultur hat (was man ihr nicht anlasten kann, da sie nicht in unseren Landen aufgewachsen ist), nein! Es sollen jetzt auch noch die Zentralgewalt des Königs geschwächt werden! Der Schaden, den diese Aufteilung haben wird, ist nie wieder gutzumachen! Und es ist nich nur ohne, sondern gar wider jede Tradition, dass wir keinen starken König haben. Die Macht der Landesfürsten existierte zwar immer, war jedoch geheimnisvoll, da nie gesetzlich legitimiert! Wir sind nicht Dreibürgen! Wir sind nicht die Demokratische Union! Wir sind die Nordmark! Wir haben einen starken König, keine Regionalen Parlamente! So war es schon immer, so hat es auch zu bleiben!

Vilhelm Hansen


Dieser Artikel rief vielfältige Reaktionen hervor, so auch den folgenden Leserbrief

Sehr geehrter Herr Vilhelm Hansen,


in Deinem Artikel "Über Föderalismus und unsere Kultur" schriebst Du, dass der Föderalismus im traditionellen Recht der Nordmark unbekant gewesen sei, sondern die lokalen Herrscher ohne gesetzliche Grundlage geherrscht hätten. Dem muss ich widersprechen. Wie hätten Sie sich sonst halten können, wie hätten sie sonst Einfluss gehabt haben können, wenn nicht gesetzlich. Das Gesetz der Alten war kein geschriebenes Gesetz, es war Gewohnheitsrecht. Und wenn die lokalen Herrscher gewohnheitsmäßig großen Einfluss hatten, so war dies als Teil der Gewohnheit Recht. Und das hatten Sie, noch bis in die jüngste Vergangenheit wurden auf den Filamen, welche als die traditionellste unserer Regionen gilt, die Inseln von lokalen Jarls regiert, welche durchaus ihre Macht innehatten, und nur dem König selbst (und Vorgot) verpflichtet waren. Und ihre Gesetze waren nicht vom König diktiert, im Gegenteil.

Daher ist es so, dass im Gegenteil nun nicht etwa eine fremdländische Tradition übernommen wird, nein, vielmehr wird eine traditionelle Regierungsform, die sich auch in den Texten der Alten wiederfindet, wiederbelebt. Die Veränderung ist eine Veränderung zurück in die Vergangenheit, wo lokale Kleinherrscher mit Unterstützung ihres Volkes große Befugnisse hatten.

Karl Maximilian af Nyberg-Gammeldal
17.01.2016 15:41 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Altnordmärkische – ein Aufruf zu seiner Wiederbelebung

Seit vielen Jahrhunderten ist unser Land gespalten, gespalten zwischen verschiedenen Dialekten, verschiedenen Sprachen. Doch dieser Zustand ist kein notwendiger. Doch anstatt (wie es seit einiger Zeit immer mal wieder Propagandisten eines „Gemeinnordmärkischen“ versuchen) die Dialekte unseres Landes zu einer Einheitssprache zu verschmelzen, möchte ich einen Vorschlag machen, diesen zu beheben, in dem wir, die Bürger der Nordmark, uns auf unsere alten, klassischen Wurzeln wieder zurückbesinnen. Daher schlage ich vor, das Altnordmärkische wieder zu beleben, jene Sprache, die zu der Zeit gesprochen wurde, da unser Land noch eins war, eins in Historie, eins in Geschichte, eins in Sprache.

Und was für eine Sprache das war! Nicht die verschliffene, verwaschene Zunge der Gegenwart, sondern eine mächtige, lautreiche Sprache. Eine komplexe Sprache zwar, aber eine – verglichen mit unseren heutigen Sprachen – eine wunderschöne, formenreiche. Und eine internationale, wurde sie doch einst nicht nur in all unseren Landesteilen, sondern auch in Eldeyja und Vestreyja gesprochen. Lasst sie uns wiederbeleben! Interessierte können sich am kommenden Donnerstag, 17 Uhr, im Gasthaus „Zur Eiche“ in Parma treffen. Dort wollen wir unser Vorgehen besprechen, wie wir die mächtigen Stellen in Politik und Kultur von diesem tapferen, nationalen Ansinnen überzeugen können.

Vorgotmar Vilhelmssonn
19.06.2017 11:50 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein Land – Eine Flagge


Auch wenn Nugensil schon eine Weile Teil unseres schönen nordmärkischen Königreichs ist, ist dieses Land noch immer in den Symbolen unseres Staates unterrepräsentiert. Daher ist es Zeit für eine Flagge. Diese muss folgenden Bedingungen genügen:

  • Beibehaltung von Grün-Gold als dominierender Farbe und des nordmärkischen Adlers
  • Hinzufügung von Rot-Blau(-Silber) als weiterer Farbe
  • Eine einer Staatsflagge würdige Symbolik, Darstellung und Ausführung


Zuschriften an die Redaktion.

Für eine gemeinsame Heimat.
Kåre af Villemsdal


Wenig später treffen bereits erste Zuschriften ein:


Dennoch wird der Wettbewerb fortgesetzt
24.06.2017 20:23 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein Land? Eine Flagge? – ein offener Brief an die Chefredaktion


Sehr geehrte Damen und Herren der Chefredaktion, sehr geehrter Herse Kåre,

Was ist eigentlich in euch gefahren, als ihr in der letzten Ausgabe zu einem Wettbewerb zur Überarbeitung der althergebrachten Symbole der Nordmark aufgerufen hat. Und dies auch noch unter der schrecklichen, ahistorischen Überschrift „Ein Land – Eine Flagge“! Diese ist gleich doppelt falsch. Die Nordmark ist nicht ein Land, sie ist der unter dem großen König August und bis in die Gegenwart hinein erweiterte Bund mehrerer Länder! Das Tarenland und die Mark (und all die übrigen Gebiete) mögen ein Staat sein, aber sie waren niemals ein Land, sondern stets zwei Länder! Dementsprechend sind sie nicht ein Land und brauchen auch nicht eine Flagge! Und sie hatten auch nie eine Flagge! Unsere Ahnen hätten sich nie unter einer Flagge versammelt, ganz gleich, ob diese grün-gold, rot-silber-blau oder wie auch immer gefärbt ist! Dementsprechend ist auch der zweite Teil der Überschrift falsch.

Und was ist dann mit dem bekannten Banner der Nordmark? Es ist die Flagge des Staates, dieser ist unabhängig von seinen Ländern. Dies erkennt man nicht zuletzt daran, dass es keinerlei Symbole der Länder in sich trägt. Somit repräsentiert sie auch in der Gegenwart die Nugensiler, wie schon zuvor die Filamen, Taren, Märker und Høyer! Und offensichtlich sind die meisten Nugensiler wesentlich intelligenter, als die gesamte Redaktion dieser Zeitschrift, da weder das Nugensiler Volk, vertreten durch seinen Adel, da es unseren König zu dem seinen proklamierte, noch Hallvard, als dieser die Übernahme in Vertragswerk goss, auch nur das kleinste Bisschen von einem Wunsch, doch in der Symbolik der Nordmark vertreten zu sein, verlauten lies. Und dies aus einem einfachen Grund: Niemand hatte je einen Gedanken an diese schwachsinnige Idee verschwendet, man würde die Symbole unserer Heimat ändern!

Da also offensichtlich die Redaktion dieser Zeitschrift durch das Veröffentlichen dieses Beitrags weder verstanden hat, was die Tradition der Symbole bedeuten, noch wie unsere Heimat aufgebaut ist, und somit die Zeitschrift ihrem Namen nicht mehr gerecht wird, kündige ich hiermit an, dass, sollte dieser „Wettbewerb” nicht unverzüglich gestoppt werden, ich mein Abbonement kündigen werde und rufe jeden wahren Nordmärker auf, mir darin gleich zu ziehen!

Mit freundlichen Grüßen,
Nils Sigmarssonn


Hierauf meldet sich einer der bekannteren Verfasser von Leserbriefen zu Wort, um seine Meinung kundzutun, jener Vilhelm Hansen, welcher sich bereits zuvor zur Einheit des Landes sowie zu nationalen Sportarten geäußert hatte:

Die Flaggenfrage als Frage nationaler Einheit


In der letzten Ausgabe der „Tradisjon og Kultur“ erschien ein Brief von Nils Sigmarssonn mit dem Titel „Ein Land? Eine Flagge? etc.“ Auch wenn es sein kann, dass der Verfasser dieses Briefs diese Ausgabe schon nicht mehr liest, so will ich ihm doch antworten:

Ich gebe dir, lieber Nils in einer Sache recht: Unser Land braucht keine neue Flagge! Niemand braucht eine neue Flagge! Es hat kein Landesteil sonst in unserer Flagge seine Symbolik – Warum also Nugensil? Aber du hast offensichtlich nicht verstanden, wie es dazu gekommen ist! Sie soll nämlich nicht alle Landesteile repräsentieren, sondern keines! Unsere Flagge ist älter als jeder föderale Gedanke! Die Nordmark ist dementsprechend ein Land, ein ewiger Bund! Und der Föderalismus ist ein Import! Die alten waren sich stets bewusst, dass der gesamte Adel dem König unterstand. Man war Nordmärker, treuer Anhänger des nordmärkischen Königs, nicht etwa Filame oder Tare oder Märker! Denn die Einheit der Nation war und ist es, was die Nordmark begründet: Wir haben nicht eine „nordmärkische“ Sprache. Aber wir haben eine Nation, die einem König untersteht, die ein Wappen und eine Flagge hat! Und diese Flagge ist das grün-göld-grüne Banner unseres Landes! Und nicht durchmischt mit irgendwelchen zusammengeschnippelten Bildchen, die aussehen, als hätte irgendeine Kinderbastelstunde die Flaggen der Nordmark und die Nugensils genommen und ausgeschnitten und zusammengeklebt!

Darum, weil wir eine Nation sind, haben wir eine Flagge. Und darum, weil wir eine Flagge, eine Stoff gewordene Heimat, haben, ein Banner, unter dem wir alle stehen, sind wir also eine Nation!

Vilhelm Hansen
03.07.2017 17:29 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Karl der Weise
König der Mark


images/avatars/avatar-9.png

Dabei seit: 24.07.2010
Beiträge: 673
Herkunft: Großherzogtum Wattenberg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Im Sommerurlaub liest Karl gern ausgiebig die Tageszeitung und kann sich, auf dem Liegestuhl liegend, ein Augenrollen nicht verkneife . Er schreibt seinem Privatsekretär sofort eine Nachricht via SMS laut der er der Redaktion anbieten soll einen kleinen Vortrag über die Symbole der Nordmark und ihrer Länder vom Wappenkönig höchstselbst.
Nichtsdestotrotz überlegt Karl direkt im Anschluss, ob vielleicht die Einführung einer gemeinsamen Handelsflagge sinnvoll wäre, bisher wird dafür einfach die Staatslfagge im Standartenformat verwendet.


__________________
Seine weise Majestät
Karl I., der Weise
König der Mark
Großherzog von Wattenberg
Herzog von Indigo
Fürst von Azular und der Altmark
Jarl von Indigo und Igrudin
Graf von Saxon und Weddin
Freiherr von Baro
Ritter vom Wadtenbårg

Erzmarschall und Wappenkönig der vereinigten Nordmark
Präsident des Reichsgericht



04.08.2017 11:35 Karl der Weise ist offline Nehmen Sie Karl der Weise in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Karl der Weise suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nachdem man von der Abdankung des Königs erfahren hat, erscheint eine Sonderausgabe der Tradisjon og Kultur zu diesem brisanten Thema. Darin befinden sich unter anderem Artikel wie der Folgende:

Wider der Abdankung König Oskars


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser,

Mit tiefster Traurigkeit haben wir alle die Nachricht von der Abdankung König Oskars vernommen. Ein unverständlicher Akt, voller Missachtung unserer traditionellen Kultur, der traditionellen Kultur unserer Ahnen! Seit der Salbung des großen Königs August und der Begründung der Einheit unserer Lande kannte unser Reich, unsere Heimat, fünf Hochkönige und mit Lars einen weiteren unbestritten legitimen König, bei dem nur die schwere Krankheit verhinderte, dass er das Hochkönigsamt annahm. Von diesen fünf Männern vor Magnus dankte Karl nur ab, um die Einheit des Reiches zu ermöglichen und die Zersplitterung des einen königlichen Amtes aufzuheben. Zwei weitere (August und Frederik) wurden definitiv ermordet, ebenso ist dies mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für Edmund. Und Lars war am Leben, als das Flugzeug, in dem er sich befand, abstürzte, zwar komatös, aber am Leben. Und auch hier lassen diew Umstände zumindest die Möglichkeit einer gezielten Manipulation zu, also auch hier wohl Mord.

Warum ist dies der Fall? Nun, wie allgemein bekannt, erhalten die Hochkönige ihr Amt aus göttlichen Gnaden. Und als solche sind sie unsterblich, unsterblich in dem Sinne, dass sie ewig sind und keines natürlichen Todes sterben können. Die Heiligkeit des Amtes gebietet es ihnen, ermordet zu werden! Es ist eine Art Menschenopfer, dass diese vollziehen müssen, ein Ersatz für den Tod auf dem Schlachtfeld! Warum also wagt es Oskar, sich dem zu widersetzen zu versuchen, und einfach abzudanken? Nur aus zwei Gründen können nordmärkische Hochkönige abdanken: Für die Einheit des Reiches und weil ihre eigene Legitimität in Frage steht, wie dies bei Magnus geschah. Letzteres können wir ausschließen, geht es also um die Reichseinheit? Doch mit welchem Lande? Mit Nugensil? Dies ist auszuschließen, haben doch die Menschen dieses Landes ihn selbst zum Nachfolger erklärt und ist auch König Hallvard Oskar niemals gleichgestellt gewesen. Also bleibt nur noch ein Motiv erkennbar: Es ist Feigheit und persönliche Eitelkeit und die selbe Missachtung der heimatlich-ursprünglichen Tradition, die er schon bei seinen Reformversuchen an den Tag legte und mit denen er nun versucht, sich der ehrenvollen ewigen Würde seines Amtes und des damit verbundenen ehrenvollen Todes zu entziehen! Wir möchten hiermit allerdings keinesfalls dazu aufrufen, Oskar zu ermorden, im Gegenteil, ein Feigling wie er verdient es nicht, den ehrenvollen Tod seiner Vorgänger zu sterben, sondern vielmehr den Tod aller Feiglinge: den natürlichen. Stattdessen wollen wir vielmehr dazu aufrufen, dass jeder traditionsbewusste stolze Bürger die Entscheidung des Hochkönigs ebenso wie die der Goden ablehne und den gewählten Nachfolger, wer immer es sei, bis zur Nachricht vom Tode Oskars als illegtim ansehe! Er allein ist unser König und muss es bleiben, ob er will oder nicht!

Auf die unverbrüchliche Treue des Volkes der vereinigten Nordmark zu ihrem einheitsbewahrenden König Oskar I. stets hoffend,

Die Chefredaktion
Vilhelm Hansen, Thora Thoralfsdotter, Kåre af Villemsdal
06.01.2018 15:17 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Reidar Hammerstrøm
Borger


images/avatars/avatar-230.jpg

Dabei seit: 07.04.2013
Beiträge: 147

Themenstarter Thema begonnen von Reidar Hammerstrøm
Kleinanzeigen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Loren anzubieten

Leifr Gunnarssonn, Vesthavn, bietet selbstgef. Luren, Preis VB, untersch. indiv. gef. Verzierung. Lehrer kann vermittelt werden.

Chiffre: 4055
17.10.2018 14:54 Reidar Hammerstrøm ist offline E-Mail an Reidar Hammerstrøm senden Nehmen Sie Reidar Hammerstrøm in Ihre Freundesliste auf Beiträge von Reidar Hammerstrøm suchen
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Vereinigtes Königreich der Nordmark » GENERELLT | Allgemeines » TORG | Marktplatz » Idrett og kultur » [Zeitschrift] Tradisjon og Kultur

Impressum

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH